Satzung

Satzung | Ehrenordnung | Jugendordnung
Stand: 27. Mai 2015 – Gültig ab Juni 2015 – VR 401159
Diese Satzung ist eingetragen in das Vereinsregister beim Amtsgericht Leverkusen unter Aktenzeichen 12 VR 1159 am 20. Januar 1993,

Änderung am 16. September 1994. 2. Änderung am xx. xx x 2004.
Verantwortlich für die originalgetreue Wiedergabe der am 22. Mai 1992 beschlossenen Satzung ist Manfred George und für die Änderungen am 27. Mai 1994 und xx. xx x 2004 Helmut Hahn.
Weitere Änderung auf Weisung des Finanzamtes Leverkusen § 19 Abs. 4 Mitgliederversammlung vom 27.05.2015.

§ 1 Name, Sitz, Farben des Vereins; Mitgliedschaft in Sportverbänden

  1. Der Verein wurde im Jahre 1887 gegründet als >Turn-Verein Bürrig 1887<. Seit dem 18. Juli 1930 führt er den Namen >DJK Turn- und Spielvereinigung 1887 Roland Bürrig<. Ab dem 01. Juli 1994 führt er den Namen >Turn- und Spielverein 1887 Roland Bürrige.V.<. Der Verein hat seinen Sitz in Leverkusen-Bürrig. Die Vereinsfarben sind Rot-Weiß.
  2. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Leverkusen eingetragen.
  3. Der Verein ist grundsätzlich Mitglied der Sportverbände, deren Sportarten betrieben werden.

§ 2 Zweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts >Steuerbegünstigte Zwecke< der Abgabenordnung. Zwecke des Vereins sind die Förderung des Leistungs- und Breitensports, sowie des Rehabilitations- und Behindertensports, die Gesundheitsprävention, die Pflege der Kultur und des Brauchtums, die Jugendarbeit und der Seniorensport, die Freizeitgestaltung und internationale Begegnungen, sowie die Integration ausländischer Mitbürger. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ausscheidende Mitglieder haben gegenüber dem Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft im Verein ist schriftlich zu beantragen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.
  2. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Geschäftsführende Vorstand im Einvernehmen mit der zuständigen Abteilung.
  3. Ehrenmitglieder ernennt der Vorstand gemeinsam mit dem Ältestenbeirat entsprechend der Ehrenordnung.
  4. Der Verein und die Mitglieder unterwerfen sich den Satzungen und Ordnungen der Sportverbände, denen der Verein angehört.

§ 4 Ordentliche Mitglieder

  1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle rechtsfähigen und juristischen Personen werden, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Religion, ihrer Staatsangehörigkeit, ihrer Rasse, ihrer Parteizugehörigkeit oder ihrem Beruf.
  2. Der Verein besteht aus aktiven und inaktiven Mitgliedern. Die aktiven Mitglieder leisten ihren Beitrag zur Erfüllung des Vereinszwecks in erster Linie durch ihre Teilnahme am Sportbetrieb oder durch ihre Mitarbeit bei der Verwaltung des Vereins. Bei den inaktiven Mitgliedern steht die Förderung satzungsgemäßer Aufgaben des Vereins im Vordergrund.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch
  • Tod bzw. Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person,
  • Austritt oder Ausschluss aus dem Verein oder
  • Streichung von der Mitgliederliste. Mit Beendigung der Mitgliedschaft sind dem Verein überlassene Gegenstände und Wert­sachen zurückzugeben.
  1. Der Austritt ist schriftlich zu erklären, und zwar jeweils zum 30. Juni oder 31. Dezember eines Jahres mit einer Kündigungsfrist von sechs Wochen. Dem Vorstand bleibt vorbehalten, sich in Ausnahmefällen mit einer vorzeitigen Beendigung der Mitgliedschaft einverstanden zu erklären.
  2. Der Ausschluss eines Mitglieds ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig. Ein wichtiger Grund ist dann gegeben, wenn sich ein Mitglied Vereinsschädigendes Verhalten zuschulden kommen lässt, wenn Satzungsbestimmungen, Beschlüsse der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes bewusst missachtet werden oder Beiträge trotz Mahnung, Fristsetzung und Aussicht auf Ausschluss nicht gezahlt werden.
  3. Der Ausschluss eines Mitglieds kann nur durch Beschluss des Geschäftsführenden Vorstandes erfolgen. Vor der Entscheidung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Entscheidung des Ausschlusses ist zu begründen und in der Vorstandssitzung zu protokollieren. Sie ist dem Mitglied mündlich oder durch Einschreiben schriftlich mitzuteilen. Der Ausschluss wird eine Woche nach der Mitteilung des Vorstandes wirksam.

§ 6 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins zu nutzen, an seinen Veranstaltungen teilzunehmen sowie bei der Willensbildung und der Selbstverwaltung des Vereins mitzuwirken.

§ 7 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet, die für sie verbindlichen Bestimmungen der Satzungen und Ordnungen zu beachten sowie den Anordnungen und Beschlüssen der Mitgliederversammlungen, der Abteilungen und des Vorstandes Folge zu leisten.

§ 8 Ehrungen und Auszeichnungen

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, kann der Geschäftsführende Vorstand gemeinsam mit dem Ältestenbeirat gemäß der Ehrenordnung besonders auszeichnen und ehren.

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind: 1. die Mitgliederversammlung, 2. der Geschäftsführende Vorstand (Vorstand gemäß § 26 BGB), 3. der Gesamtvorstand, 4. der Ältestenbeirat.

§ 10 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins. Die Mitgliederversammlung wählt den Geschäftsführenden Vorstand und die Kassenprüfer und beschließt über deren Entlastung. Zudem wählt sie die Beisitzer des Gesamtvorstandes. Sie bestimmt die wesentlichen Richtlinien zur Gewährleistung der Vereinszwecke und fasst Beschlüsse zur Satzungsänderung.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Der Geschäftsführende Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er muss sie einberufen, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

3. Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Geschäftsführenden Vorstand. Die Einberufung ist ordnungsgemäß erfolgt, wenn Ort, Termin und Tagesordnung der Versammlung durch Aushang bekannt gemacht wurden. Die Einberufung kann auch schriftlich erfolgen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen.

4. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten: Bericht des Geschäftsführenden Vorstandes und der Abteilungsleiter/innen; Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer; Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes; Wahlen, soweit diese erforderlich sind; Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

6. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gelten Anträge als abgelehnt.

7. Anträge zur Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied stellen. Die Anträge müssen spätestens eine Woche vor Beginn der Versammlung schriftlich beim/der Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein.

8. Der/die Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung, bei dessen/deren Verhinderung der/die Zweite Vorsitzende bzw. bei dessen/deren Verhinderung der/die Dritte Vorsitzende. Ist auch dieser/diese verhindert, wählt die Versammlung eine/n Versammlungsleiter/in. Das gilt auch für die Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes und für die Wahl des/der Vorsitzenden.

9. Über Änderungen der Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung.

10. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens zehn wahlberechtigte Mitglieder dies beantragen.

§ 11 Stimmrecht und Wählbarkeit

  1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie üben ihr Stimmrecht persönlich aus. Jede juristische Person, die Mitglied ist, kann mit einer Stimme eines gesetzlichen Vertreters das Stimmrecht ausüben.
  2. Gewählt werden können alle Mitglieder des Vereins, sofern sie volljährig und voll geschäftsfähig sind.
  3. Das Stimmrecht bei der Wahl von Jugendleitern der Abteilungen, des Jugendwartes des Vereins wird durch eine Jugendordnung geregelt.

§ 12 Der Vorstand

  1. Dem Geschäftsführenden Vorstand gehören an: a) die/der Erste Vorsitzende, b) die/der Zweite Vorsitzende, c) die/der Dritte Vorsitzende (Schatzmeister/in).
  2. Dem Gesamtvorstand gehören an: a) der Geschäftsführende Vorstand, b) die Abteilungsleiter/innen, c) die Abteilungsjugendleiter/innen, d) der/die Vorsitzende des Ältestenbeirates, e) der/die Jugendwart/in, f) bis zu 2 Beisitzer.
  3. Eine Personalunion ist unzulässig.
  4. Der gesetzliche Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB ist der Geschäftsführende Vorstand. Zur rechtsgeschäftlichen Vertretung genügt das Zusammenwirken von zwei der drei Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstandes.
  5. Der Geschäftsführende Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt jeweils zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
  6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so ist auf der nächsten Mitgliederversammlung für die Restdauer der Amtszeit des Vorstandes ein Nachfolger zu wählen. Der Geschäftsführende Vorstand kann bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes bis zur Wahl des Nachfolgers ein kommissarisches Vorstandsmitglied bestimmen.
  7. Der Gesamtvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Die Beisitzer nehmen beratend, ohne Stimmrecht an den Versammlungen des Geschäftsführenden Vorstandes teil.

§ 13 Aufgaben, Willensbildung des Vorstands

  1. Der Geschäftsführende Vorstand und der Gesamtvorstand haben die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen, die für das Vereinsleben erforderlichen Entscheidungen zu treffen und die Verwaltungsgeschäfte zu erledigen. Der Geschäftsführende Vorstand ist zuständig für den Geschäftsbetrieb und die Anstellung von Personal. Der Geschäftsführende Vorstand kann die Ausführung von Vereinsaufträgen per Vollmacht schriftlich an Dritte übertragen.
  2. Zu den Versammlungen des Geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvorstandes lädt mindestens einmal jährlich die/der Erste Vorsitzende ein. Dies hat auch zu erfolgen, wenn zwei Vorstandsmitglieder dies schriftlich beantragen. Eine Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit im Gesamtvorstand gibt die Stimme der/des Ersten Vorsitzenden den Ausschlag.
  3. Der Vorstand kann zur Beratung Beisitzer benennen.
  4. Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes haben das Recht, jederzeit Auskünfte, die ihre Abteilung betreffen, vom Vorstand zu verlangen.
  5. Der Geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung oder Vergütung auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.

§ 14 Abteilungen

  1. Die Ausübung von Sportarten erfolgt in Abteilungen, die auf Beschluss des Gesamtvorstandes gegründet werden.
  2. Die Abteilungen verwalten sich hinsichtlich der direkt mit der Ausübung des Sports verbundenen Angelegenheiten selbstständig. Die Mitgliederversammlung kann hinsichtlich der Organisation und Aufgaben der Abteilungen Ordnungen beschließen.
  3. Die Leitung einer Abteilung übernimmt ein/e von der Abteilungsversammlung wählende/r Abteilungsleiter/in. Die Abteilungsversammlung wählt auch einen Abteilungskassierer/in. Für die Wahl gelten die Verfahrensvorschriften des § 10 dieser Satzung. Die Abteilungsleiter/innen müssen auf der Mitgliederversammlung bestätigt werden.
  4. Die Abteilungsleitung ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich und auf dessen Verlangen jederzeit verpflichtet, Bericht zu erstatten.
  5. Der Geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltlage beschließen, dass Vereins- und Organämter gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung oder Vergütung auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.

§ 15 Ältestenbeirat

  1. Der Ältestenbeirat setzt sich aus älteren Mitgliedern des Vereins zusammen, die sich durch langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste um den Verein ausgezeichnet haben.
  2. Der Ältestenbeirat hat beratende Funktion und kann Empfehlungen an den Vorstand und die Mitgliederversammlung aussprechen.
  3. Der Vorsitzende oder die Vorsitzende des Ältestenbeirats ist ebenfalls Teil des Vorstands.
  4. Die genauen Aufgaben und Zuständigkeiten des Ältestenbeirats werden in einer eigenen Ordnung festgelegt.

§ 16 Finanzwesen , Haftung

1 . D e r G e s c h ä f t s f ü h r e n d e V o r s t a n d t r i f f t R e g e l u n g e n z u m B e i t r a g s – u n d F i n a n z w e s e n i m R a h m e n e i n e r
F i n a n z o r d n u n g . E r i s t b e r e c h t i g t , i n s b e s o n d e r e f ü r d i e A u f n a h m e i n d e n V e r e i n , f ü r e i n z e l n e A b t e i l u n g e n u n d
K u r s e b e s o n d e r e G e b ü h r e n o d e r b e s o n d e r e B e i t r ä g e f e s t z u s e t z e n . D i e B e i t r ä g e s i n d d u r c h
B a n k e i n z u g s v e r f a h r e n z u e n t r i c h t e n . E h r e n m i t g l i e d e r u n d d i e e h r e n a m t l i c h t ä t i g e n g e s c h ä f t s f ü h r e n d e n
V o r s t a n d s m i t g l i e d e r s i n d b e i t r a g s f r e i .
2 . D e r G e s c h ä f t s f ü h r e n d e V o r s t a n d l e g t d i e z u r E r f ü l l u n g d e r V e r e i n s a u f g a b e n z u e r h e b e n d e n B e i t r ä g e u n d
G e b ü h r e n f e s t . R e c h t z e i t i g v o r e i n e r E r h ö h u n g d e r B e i t r ä g e i s t d e r G e s a m t v o r s t a n d a n z u h ö r e n . I n d i v i d u e l l e
B e i t r ä g e d e r A b t e i l u n g e n s i n d m i t d e m A b t e i l u n g s v o r s t a n d a b z u s t i m m e n .
3 . G e s c h ä f t s j a h r i s t d a s K a l e n d e r j a h r .
4 . G e g e n ü b e r s e i n e n M i t g l i e d e r n h a f t e t d e r V e r e i n n i c h t f ü r e n t s t e h e n d e S a c h – o d e r P e r s o n e n s c h ä d e n b e i d e r
A u s ü b u n g d e s S p o r t s , b e i s p o r t l i c h e n V e r a n s t a l t u n g e n o d e r b e i e i n e r s o n s t i g e n f ü r d e n V e r e i n e r f o l g t e n
T ä t i g k e i t , i n s o f e r n g e s e t z l i c h e B e s t i m m u n g e n p r i v a t r e c h t l i c h e n I n h a l t s d e m n i c h t e n t g e g e n s t e h e n .
D i e V o r s t a n d s m i t g l i e d e r h a f t e n b e i V o r s t a n d s t ä t i g k e i t e n g e g e n ü b e r D r i t t e n n i c h t b e i l e i c h t e r o d e r m i t t l e r e r
F a h r l ä s s i g k e i t . G l e i c h e s g i l t f ü r v o m V e r e i n b e a u f t r a g t e M i t a r b e i t e r b e i V e r e i n s t ä t i g k e i t e n . S t a t t d e s s e n h a f t e t
d e r V e r e i n .

§ 17 Finanzordnung

  1. Der Verein führt eine Finanzordnung, die die Grundsätze der Haushaltsführung, Buchführung, Rechnungslegung, und Kassenführung im Verein regelt.
  2. Die Finanzordnung wird vom Vorstand beschlossen und bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

§ 18 Geschäftsordnung

  1. Der Vorstand erlässt eine Geschäftsordnung, die die Arbeitsweise und die Aufgabenverteilung im Vorstand regelt.
  2. Die Geschäftsordnung wird vom Vorstand beschlossen.
  3. Die Geschäftsordnung kann durch den Vorstand angepasst werden, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Die Mitglieder sind über Änderungen in Kenntnis zu setzen.

§18 Kassenprüfung

Die Kasse ist in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer/innen zu prüfen, von denen eine/r wiedergewählt werden darf. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen gemäß der ordnungsgemäßen Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes. Die Kassenprüfung der Abteilungen obliegt dem Geschäftsführenden Vorstand.

§19 Ehrungen

  1. Der Verein kann Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, ehren. Die Ehrungen werden auf Vorschlag des Gesamtvorstandes von der Mitgliederversammlung durch Verleihung von Ehrenmitgliedschaften oder anderen Ehrungen beschlossen.
  2. Die Ehrungen werden von der/dem Vorsitzenden oder deren/dessen Vertreter/in in angemessener Weise vorgenommen. Ehrenmitglieder haben alle Rechte und Pflichten von Mitgliedern und sind von der Beitragszahlung befreit.

§20 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Bei der Beschlussfassung ist mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend.
  3. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Vorsitzenden des Vereins gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports, insbesondere des Jugendsports. Die konkrete Verwendung des Vermögens ist von der Mitgliederversammlung festzulegen.

§21 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am [Datum der Mitgliederversammlung] in Bürrig verabschiedet und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Ehrenordnung

§ 1 Allgemeines

  1. Personen, die sich um den Vereinssport verdient gemacht haben, können geehrt werden.
  2. Die Ehrungen bestehen in der Verleihung der Silbernen und Goldenen Verdienstnadel, der Silbernen und Goldenen Ehrennadel sowie der Ernennung zum Ehrenmitglied oder zum Ehrenvorsitzenden.

§ 2 Silberne Verdienstnadel

Die Silberne Verdienstnadel kann verliehen werden

  1. für 10-jährige ununterbrochene Tätigkeit als Betreuer von Juniorenmannschaften
  2. für den Aufstieg in eine höhere Spielklasse der Senioren und Damen
  3. für 10-jährige aktive Tätigkeit als Sportler

Das Mindestalter sollte 25 Jahre betragen.

§ 3 Goldene Verdienstnadel

Die Goldene Verdienstnadel kann verliehen werden

  1. für 20-jährige ununterbrochene Tätigkeit als Betreuer von Juniorenmannschaften
  2. für den wiederholten Aufstieg in eine höhere Spielklasse der Senioren und Damen
  3. für 20-jährige aktive Tätigkeit als Sportler

Das Mindestalter sollte 35 Jahre betragen.

§ 4 Silberne Ehrennadel

Die Silberne Ehrennadel kann verliehen werden

  1. für 25-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft im Verein
  2. für 10-jährige ununterbrochene Mitarbeit im Abteilungsvorstand oder im Hauptvorstand
  3. für besondere Verdienste um den TuS 1887 Roland Bürrig unter schriftlicher Niederlegung der Gründe

Das Mindestalter sollte 32 Jahre betragen.

§ 5 Goldene Ehrennadel

Die Goldene Ehrennadel kann verliehen werden

  1. für 40-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft im Verein
  2. für 20-jährige ununterbrochene Mitarbeit im Abteilungsvorstand oder im Hauptvorstand
  3. für besondere Verdienste um den TuS 1887 Roland Bürrig unter schriftlicher Niederlegung der Gründe

Das Mindestalter sollte 45 Jahre betragen.

§ 6 Ehrenmitgliedschaft

Zum Ehrenmitglied kann ein Inhaber der Goldenen Ehrennadel nach langjähriger verdienstvoller Tätigkeit im Vorstand ernannt werden.

§ 7 Ehrenvorsitz

Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden kann für langjährige verdienstvolle Führung des Vereins erfolgen.

§ 8 Antragswesen, Zuständigkeiten

  1. Antragsberechtigt sind: Abteilungsvorstände, geschäftsführender Vorstand und der Ältestenbeirat.
  2. Die Anträge sind mindestens zwei Monate vor der beabsichtigten Verleihung zuzustellen.
  3. Über die Anträge zu den §§ 2 bis 5 entscheidet der geschäftsführende Vorstand, über die §§ 6 und 7 entscheidet der geschäftsführende Vorstand gemeinsam mit dem Ältestenbeirat.

§ 9 Verleihungsanlass

In der Regel soll die Verleihung auf der Abteilungsversammlung erfolgen. Die Verleihung der Silbernen oder Goldenen Ehrennadel und sowie die Ernennung zum Ehrenmitglied oder zum Ehrenvorsitzenden erfolgt auf der Mitgliederversammlung.

§ 10 Beurkundung

Die Auszeichnungen mit der Silbernen oder Goldenen Ehrennadel werden einschließlich der Ernennung zum Ehrenmitglied oder zum Ehrenvorsitzenden beurkundet und öffentlich gemacht.

§ 11 Widerruf

Der geschäftsführende Vorstand kann gemeinsam mit dem Ältestenbeirat bei grobem, unsportlichem oder vereinsschädigendem Verhalten erfolgte Ehrungen widerrufen. Die Betroffenen sind verpflichtet, die Nadeln und Urkunden dem Verein zurückzugeben.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Ehrenordnung tritt am 25. Mai 1991 in Kraft.

Jugendordnung der Vereinsjugend

§ 1 Name, Mitgliedschaft

1) Die Vereinsjugend des TuS 1887 Roland Bürrig e.V. besteht aus den Kindern und Jugendlichen, die Mitglieder des TuS 1887 Roland Bürrig e.V. sind, sowie den gewählten und berufenen Mitarbeitern der Vereinsjugend.

2) Die Jugendabteilungen bestehen aus den Kindern und Jugendlichen der Abteilungen sowie den gewählten und berufenen Mitarbeitern der Jugendabteilungen.

§ 2 Ziel, Selbstverwaltung

1) Die Vereinsjugend des TuS 1887 Roland Bürrig e.V. hat das Ziel, durch die Förderung der sportlichen Betätigung die körperliche Leistungsfähigkeit ihrer jungen Mitglieder zu verbessern. Sie leistet durch eine sportgerechte Jugendarbeit einen Beitrag zur Erziehung gemeinschaftsbewusster sowie zu aktiver Mitarbeit und demokratischer Mitverantwortung befähigter Persönlichkeiten.

2) Die Vereinsjugend in ihren Jugendabteilungen führt und verwaltet sich im Rahmen der Vereinssatzung selbstständig. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.

§ 3 Organe

1) Organe der Vereinsjugend sind der Vereinsjugendtag und der Vereinsjugendausschuss.

2) Organe der jeweiligen Jugendabteilungen sind der Abteilungsjugendtag und der Abteilungsjugendausschuss.

§ 4 Vereins- und Abteilungsjugendtag

1) Der Vereins- und Abteilungsjugendtag ist die Mitgliederversammlung der Vereinsjugend bzw. der Jugendabteilung. Er fasst die richtungsweisenden Beschlüsse für die Jugendarbeit und hat insbesondere folgende Aufgaben wahrzunehmen:

a. Wählt den Vereinsjugend- bzw. den Abteilungsjugendausschuss.
b. Nimmt die Berichte der jeweiligen Jugendausschüsse entgegen.
c. Erstellt den Haushaltsplan auf.
d. Wählt die Delegierten zu Jugendtagen anderer Organisationen.
e. Entscheidet über Anträge zur Änderung dieser Jugendordnung.

2) Die Jugendtage setzen sich aus den Mitgliedern der einzelnen Abteilungen zusammen, die am Versammlungstag das 14. Lebensjahr vollendet haben.

3) Die ordentlichen Jugendtage finden jährlich statt und werden von dem jeweiligen Jugendausschuss einberufen.

4) Die Jugendausschüsse können aus wichtigen Gründen einen außerordentlichen Jugendtag einberufen. Er muss einberufen werden, wenn mindestens 15 Mitglieder oder mindestens 1/4 der Mitglieder der jeweiligen Jugendabteilung einen begründeten Antrag stellen.

§ 5 Vereins- und Abteilungsjugendausschuss

1) Die Jugendausschüsse bestehen aus:
– dem/der Vorsitzenden (Vereinsjugendwart/in Abteilungsjugendleiter/in);
– dem/der stellvertretenden Vorsitzenden;
– dem/der Geschäftsführer/in;
– dem/der Jugendkassierer/in;
– und zwei erwachsenen Beisitzern/innen;
– Zwei Jugendvertretern/innen, die am Wahltag noch Jugendliche sind, von denen eine/r für die sechs- bis achtzehnjährigen Jugendlichen und eine/r für die drei- bis fünfzehnjährigen Kinder zuständig ist.

2) Die Mitglieder der Jugendausschüsse – mit Ausnahme der beiden Jugendvertreter – werden von den Jugendtagen auf die Dauer von zwei Jahren aus dem Kreis der ordentlichen Vereinsmitglieder, die mit ihrer Wahl einverstanden sind, gewählt. Die Wahl der Jugendvertreter erfolgt durch die Jugendtage für die Dauer eines Jahres. Die Wahl bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

3) Der Vereinsjugendwart sowie sein Vertreter vertreten die Vereinsjugend; die Abteilungsjugendleiter, Geschäftsführer und Kassierer vertreten die Fachjugendabteilung nach innen und außen. Jeder von diesen Ausschüssen mitglieder ist befugt, die Vereinsjugend sowie die Fachjugendabteilung in ihrem Bereich allein zu vertreten.

4) Die Jugendausschüsse haben die Beschlüsse der einzelnen Jugendtage in ihrem Bereich auszuführen, die für die Jugendarbeit erforderlichen Entscheidungen – auch über die Verwendung der den Jugendabteilungen zufließenden Mittel – zu treffen und die üblichen Verwaltungsgeschäfte zu erledigen.

5) Die einzelnen Jugendtage erfüllen ihre Aufgaben unter Beachtung dieser Jugendordnung und der Vereinssatzung. Sie sind der Mitgliederversammlung verantwortlich.